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    Verband der Köche Österreichs





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Die Geschichte des Verbandes

Mehr als 100-jährige Tradition und Erfahrung


Im Sommer 1902 wird der Verband der Köche Österreichs gegründet und veranstaltet seither international erfolgreiche Kochkunstausstellungen. Trotz schwerer Rückschläge während dem ersten und dem zweiten Weltkrieg bleibt der Verband bestehen und fördert heute Jung und Alt.   Geschichte Verband der Köche


1884
Gründung der Vorstufe: Verein der Köche Wiens: Herrschafts- und Hofköche, sowie Spitzenchefs der Ringstraßenhotels.

1902
Im Frühjahr Gründungsgespräche (Johann Sacher, Jean Powonda, Franz Wagner) Gründung des Verbandes am 15.9. Herausgabe der Zeitung "Gastronom".

1903
Am 20.Feber erster Kochball in "Hübners Kursalon der Stadt Wien"

1906 – 1912
Kochkunstausstellungen in den Gartenbausälen. Das Ehrenbuch (noch heute vorhanden) wird aufgelegt mit den Unterschriften von Kaiser Franz Joseph und Mitgliedern des Hofstaates.

1914 - 1918
Der Erste Weltkrieg schwächt die Aktivitäten des Verbandes und durch den Zerfall der Monarchie kommt das Verbandsleben zum Erliegen. Lebensmittelknappheit und das Fehlen der Gäste aus den ehemaligen Kronländern tragen dazu bei.

1923 / 24
Ein Prominentenkomitee unter Matthias Hofer und Alfred Blandetti vom Restaurant Tischler lassen den Verband wieder aufleben.

1927
Karl Gass vom Hotel Imperial übernimmt die Verbandsleitung, Franz Ruhm die Redaktion der monatlich erscheinenden Verbandszeitschrift "Gastronom" (er war ein Meister des Kochlöffels und der Feder). Nächster Obmann wird Hans Ziegenbein, Küchenchef im Krantz-Ambassador in Wien, ein grandioser Kochkünstler und Kochbuchautor (gemeinsam mit Julius Eckel). Es folgen erfolgreiche internationale Ausstellungen in Frankfurt am Main, Berlin und Breslau.

1928
Vom 20.-22.11. dreitägige österreichische Kochkunstausstellung in Hübners Kursalon in Wien. Gründung eines eigenen Verbandsheimes mit nachfol-gender Vortragsküche, Bibliothek und Vortragssaal und einer eigenen Pen-sionskassa. Julius Eckel vertritt als Gründungsmitglied des Weltbundes der Kochverbände Österreich in Paris.

1930
Eckel wird neuer Obmann. Die österreichische Nationalmannschaft gewinnt bei der internationalen Kochkunstausstellung in Zürich den Preis der Nationen. Stefan Garreis vom Hotel Imperial folgt als Obmann. Große Wirtschaftskrise in Europa.

1933
Internationale Ausstellung in der Wiener Hofburg. Der Verband veröffentlicht das "Buch der Kochkunst", heute vergriffen. Gründung von Sektionen in den Bundesländern.

1934
Josef Knott wird Obmann, hält trotz großer Arbeitslosigkeit die Verbandsaktivitäten aufrecht. Liquidierung des Verbandes und des gesamten Vermögens durch die neuen Machthaber.

1945
Neu-Aufleben des Verbandes. Franz Ruhm übernimmt die Führung. Neugründung von Sektionen in den Bundesländern.

1948
Karl Duch übernimmt den Verband und pflegt mit Erfolg die ersten internationalen Kontakte nach dem 2. Weltkrieg. Neues Verbandsheim in der Kantgasse im 1.Bezirk Wiens.

1956
Österreich übernimmt unter Karl Duch die Präsidentschaft des Weltbundes der Kochverbände.Julius Eckel wird Vizepräsident und Ernst Faseth Generalsekretär.

1960
Karl Pokorny wird Verbandspräsident und pflegt weiter die internationalen Verbindungen.

1965 – 1979
Das Triumvirat: Präsident Ernst Faseth und die Vizepräsidenten Hans Hofer und Helmut Misak führen den Verband durch Aufbau der Finanzen in ein gutes wirtschaftliches Fundament. Eine Bausteinaktion für ein neues Verbandsheim hat Erfolg.

1968
Umzug in das neue Heim in der Philippovichgasse. Jährliche Kochkunstausstellungen und Kochbälle. Faseth wird in Genf zum Präsidenten des Weltbundes gewählt. Vizepräsident wird Franz Zimmer und Generalsekretär Helmut Misak.

1972
Der Verband der Köche Österreichs feiert sein 70-jähriges Bestehen mit einer großartigen Kochkunstausstellung.

1973
Große internationale Ausstellung im Hotel Vienna Intercontinental. Der Verband feiert sein 75-jähriges Jubiläum mit einer großen internationalen Kochkunstausstellung.

1977 / 78
führt Ernst Faseth mit Unterstützung des Wirtschaftsförderungsinstitutes die Küchenmeisterprüfung in Wien ein.

1978
Herbert Hüpfel übernimmt das Verbandsgeschehen. Erfolgreiche Werbung neuer Mitglieder. Aufstockung der Sektionen. Hüpfel bringt den Kongreß des Weltbundes der Kochverbände zum zweiten Mal nach Wien.

1992
90-Jahrfeier des Verbandes im Wiener Rathaus. Interimspräsident Karl Ruppert gestaltet eine international erfolgreiche Kochkunstausstellung im Wiener Messegelände.

1993
Karl Ruppert wird neuer Präsident. Sein außerordentlicher Verdienst ist die Neugestaltung des Verbandsheimes, die er mit großem persönlichen Einsatz durchführt.

1998
Franz Zodl wird zum neuen Präsidenten gewählt. Die Vizepräsidenten sind Hans Voldrich und Eduard Macku.

2002
100 Jahr Feier im Wiener Rathaus.

2006
Harald Fargel wird zum neuen Präsidenten gewählt. Die Vizepräsidenten sind Lothar Misak und Josef Fankhauser.





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